Im Rahmen der Übergabe auf 2029 sucht der Stiftungsrat nach möglichen Nachfolgelösungen für die Beratung/ Information sowie das Thema «Schulentwicklung BBF» das durch LISSA-Projekte umgesetzt wurde.In einem Strategieprozess wurden Schwerpunkte für die Talentförderung 2050 erarbeitet:
- Erstens soll Begabungsförderung über die gesamte Bildungslaufbahn hinweg gedacht werden – von der frühen Kindheit bis zur Berufsbildung. Übergänge zwischen Bildungsphasen sollen stärker berücksichtigt werden, und ein Portfolio könnte die individuelle Entwicklung dokumentieren und die Zusammenarbeit zwischen Institutionen verbessern.
- Zweitens steht die Chancengerechtigkeit im Fokus. Ziel ist es, alle Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft entsprechend ihren Potenzialen zu fördern. Dazu braucht es mehr Sensibilität für Diversität sowie gezielte Programme für benachteiligte Gruppen und bessere Informations-möglichkeiten für Eltern und Schulen.
- Drittens sollen weitere Akteure stärker einbezogen werden. Neben spezialisierten Fachpersonen müssen auch Lehrkräfte, Schulleitungen, Betreuungspersonal sowie Politik und Verwaltung aktiv eingebunden werden. Begabungsförderung soll als gesamtinstitutionelle Aufgabe verstanden und in der Ausbildung verankert werden.
- Viertens wird die Schaffung nationaler oder überregionaler Koordinationsstellen vorgeschlagen. Diese sollen die Vielzahl an Akteuren besser vernetzen, Wissen bündeln und zugänglich machen sowie gegebenenfalls auch Zertifizierungsaufgaben übernehmen.
Der Stiftungsrat hat sich zum Ziel gesetzt bis Herbst 2028 ein Konzept und einen Umsetzungsplan für die «interkantonale Koordinationsstelle Hochbegabung» zu erstellen. Auf dieser Seite werden wir Sie laufend informieren, was der Stand der Projektarbeit ist und laden Sie herzlich zum Mitdenken ein!